German English
share

Spanische Hofreitschule – Gestüt Piber

rss feed

Lipizzaner, ein klingender Name für die älteste Kulturpferderasse Europas und eines der interessantesten Kulturgüter der Welt. Heute besteht die Aufgabe darin, diese einzigartige Institution zu bewahren und sie den Menschen als lebendiges Erbe zugänglich und verständlich zu machen.

Spanische Hofreitschule in Wien
Die Winterreitschule, unter Kaiser Karl VI. von Joseph Emanuel Fischer von Erlach 1729 – 1735 als Teil der Wiener Hofburg erbaut, gilt als Meisterwerk spätbarocker Baukunst.

Die Tradition der Ausbildung und Reitkunst der Spanischen Hofreitschule geht auf die Lehren des griechischen Feldherrn Xenophon um 400 v.Chr. zurück. Auch heute noch wird durch mündliche Überlieferung vom erfahrenen Oberbereiter an den Jüngeren dieses überlieferte Wissen weiter gegeben.



Derzeit werden in Wien 72 Schulhengste gehalten, die im Jahr etwa 70 klassische Vorführungen der Hohen Schule der Reitkunst präsentieren. 280.000 Besucher bewundern allein in Wien jedes Jahr das Können des so genannten „Weißen Balletts“.


Geschichte
Der Habsburger Erzherzog Karl II. gründete 1580 das Hofgestüt am Karst in der Nähe des Dorfes Lipica (heute in Slowenien gelegen). In den folgenden Jahrhunderten züchteten die Habsburger Kaiser aus spanischen Pferden eine Rasse, die dem Ideal der barocken Hofhaltung hervorragend entsprach.

Die besten Hengste wurden für den Wiener Hof ausgewählt. Sie waren unverzichtbarer Bestandteil des Lebens am Kaiserhof. Das „Karster Hofgestüt“ war von 1580 bis 1915 Privatgestüt des österreichischen Kaiserhauses. 1920 wurde der in Österreich verbliebene wertvolle Teil der Originalherde nach Piber, etwa 45 km westlich von Graz überstellt. Die Bezeichnung Lipizzaner wurde übrigens erst im frühen 19. Jahrhundert gebräuchlich, bis dahin hießen diese Pferde „spanische Karster“.

Lipizzanergestüt Piber – das „Kronjuwel“ der Spanischen Hofreitschule
Die Aufgaben des Lipizzanergestütes sind heute vielfältig: Zuchtplanung, Geburtsüberwachung und Aufzucht, Bereitstellung der Hengste für die Spanische Hofreitschule, Leistungsprüfung der Jungstuten im Gespann und unter dem Sattel, und die fachkundige Betreuung der Besucher im Gestüt stellen die Hauptaufgaben dar.
Der Besuch von Piber ist übrigens an allen 7 Wochentagen möglich!


Channel:
Categories: Art & Culture, Sightseeing


Weiterführende Links:


Location:

Spanische Hofreitschule – Bundesgestüt Piber
Michaelerplatz 1, 1010 Wien
Telefon: +43 1 533 90 31, Fax: 0043 1 533 90 32 40,
E-Mail: office@srs.at

Besucherzentrum am Michaelerplatz:
Dienstag bis Sonntag 09:00 bis 16:00 Uhr
Freitags wenn Vorführung 09:00 bis 19:00 Uhr
Montags geschlossen

Im Mai, Juni, September und Oktober ist das Besucherzentrum auch Montags geöffnet!

Kassa am Josefsplatz:
Dienstag bis Samstag wenn Morgenarbeit 09:00 bis 12:00 Uhr

Karte anzeigen

Get Adobe Flash player to view videos.


Category: Art & Culture, Sightseeing
From: viennapodcast,   Added: 18.05.2010
more info

Die Tradition der Ausbildung und Reitkunst der Spanischen Hofreitschule geht auf die Lehren des griechischen Feldherrn Xenophon um 400 v.Chr. zurück. Auch heute noch wird durch mündliche Überlieferung vom erfahrenen Oberbereiter an den Jüngeren dieses überlieferte Wissen weiter gegeben.

Duration: 03:55
Url: http://www.srs.at
Address:

Spanische Hofreitschule – Bundesgestüt Piber
Michaelerplatz 1, 1010 Wien


Credit: Musik: Wiener Blut von Johann Strauß

Sie haben ein Video zum Thema "Spanische Hofreitschule – Gestüt Piber"? Zum Upload
 
close